Im Jahr 2012 hat der Verein 79 Mitglieder, davon

26 weibliche,

53 männliche.

Wir sind Mitglied im Heimatschützenbund

"Tecklenburger Land"

und Mitglied in der Schützengemeinschaft Westerkappeln.

Der Verein verfügt über einen unterirdischen Schießstand

mit 3 KK-Bahnen und 2 Luftgewehrbahnen.

Die Anzeige im KK-Stand ist elektronisch mit Zehntelwertung.

Schießsportlich sind wir mit einer männlichen und einer Mixed-Mannschaft aktiv.


Chronik des Schützenvereins Gabelin e. V. 1902

Die Gründung des Schützenvereins Gabelin geht auf das Jahr 1902 zurück.

Zu dieser Zeit fanden sich erstmals Gabeliner Bewohner zusammen, die im Lokal Hagemeier die Gründung des Vereins beschlossen.

Heinrich Burbrink stand damals dem Verein vor.

Die Schützenfeste wurden in den ersten Jahren mehr oder weniger geschlossen gefeiert.

Erster Schützenkönig wurde Restemeyer.

Königskette und Vereinsfahne waren noch nicht vorhanden.

Bedingt durch den ersten Weltkrieg kam die Vereinstätigkeit dann lange Jahre zum Erliegen.

Erst am 12.04.1925 trat man erneut im Vereinslokal Wilhelm Hagemeier zusammen und erstellte neue Statuten unter dem Vorstand:

Friedrich Twiehaus 1. Vorsitzender

August Helmich 2. Vorsitzender

Gustav Teepe 1. Schriftführer

Gustav Spellmeier 2. Schriftführer

Heinrich Spellbrink 1. Kassierer

August Schröer 2. Kassierer

Eine Königskette, die heute noch vorhanden ist, wurde angeschafft.

Der Vereinswirt Wilhelm Hagemeier stiftete für diese Kette einen Adler mit Widmung. Die älteste Königsplakette trägt die Inschrift:

August Helmich u. Wilhelmine Freye 1925

Das Schützenfest fand am 09.08.1925 statt. Hierzu renovierte man den schon vorhandenen Schießstand. Er wurde auf 50 - 70 - und 100 m Schießweiten ausgebaut und befand sich damals auf dem heutigen Gelände der Maschinenfabrik August Möller.

Dieser Schießstand genügte allen Anforderungen der damaligen Zeit und wurde sogar von der Wehrmacht benutzt.

Zu diesem Zeitpunkt beschloss man nun auch die Anschaffung einer Vereinsfahne.

Von den Damen des Vereins, insbesondere von den Töchtern des Vereinswirtes Paula und Adele Hagemeier, wurde schließlich die Fahne in mühevoller Handarbeit hergestellt.

Wir sind noch heute stolz auf diese Fahne und sind davon überzeugt, dass es wenige Schützenvereine gibt, die eine so wertvolle von Laienhand gestickte Fahne besitzen.

An den Abenden, an denen die Damen an dem Fahnentuch arbeiteten, hat die Velper Blaskapelle im Lokal Hagemeier ihre Übungsabende abgehalten und sicherlich dazu beigetragen, dass die Herstellung unserer Fahne so gut gelang.

Rechtzeitig zum 25-jährigen Bestehen des Vereins, im Jahre 1927, konnte dann diese Fahne geweiht werden.

Zu diesem bedeutungsvollen Tage waren auch zahlreiche Nachbarvereine gekommen. Es fand ein großes Preisschießen statt. Bemerkenswert ist, dass bei diesem Schießen schon Preise im Werte von 400,00 DM vergeben wurden.

In den folgenden Jahren stand das Vereinsleben in voller Blüte. Alljährlich im Juli feierte man das Gabeliner Schützenfest, bis 1939 der Zweite Weltkrieg hereinbrach und das Vereinsleben wieder für viele Jahre ruhte. Zahlreiche Schützenbrüder wurden früher oder später zur Wehrmacht einberufen.

Die Verbindung zu den Soldaten des Vereins wurde durch Paketsendungen aufrecht erhalten.

Doch leider ging der Krieg auch an uns nicht spurlos vorüber und hinterließ manche schmerzliche Lücke in unseren Reihen.

Nach unseren Unterlagen konnten folgende Gefallenen und Toten aus dem 2. Weltkrieg festgestellt werden:

August Spellbrink

Hermann Spellbrink

August Erfmann

August Hackmann

Gustav Erfmann

Fritz Möllenkamp

Friedrich Burbrink

Hermann Engel

Hermann Kreimeyer

Hermann Meyer

Friedrich Maug

Gustav Pieper

Gustav Eversmeyer

Bernhard Ungruh

"Ehre Ihrem Andenken"

Das erste Schützenfest nach dem Zusammenbruch wurde erst wieder im Jahre 1949 gefeiert.

Da zu dieser Zeit weder Schießstand noch Gewehre vorhanden waren, schoss man den König mit Luftbüchsen aus.

Im Jahre 1950 konnte dann der Schießstand auf dem Gelände des Vereinswirtes Hagemeier fertiggestellt werden.

Das Vereinsleben blühte allmählich wieder auf.

Laut Versammlungsbeschluss vom 15.09.1951 verlegte man das Vereinslokal zur Gaststätte August Röttger nach Westerkappeln. Auf der Jahreshauptversammlung am 12.01.1952 gab sich der Verein eine neue Satzung und beschloss, eine gerichtliche Eintragung in das Vereinsregister vornehmen zu lassen.

Von diesem Zeitpunkt an führt der Verein in seinem Namen den Zusatz

"e. V.".

Nun traf man auch bereits Vorbereitungen für die 50-jährige Jubelfeier, die am 18.05.1952 stattfand.

22 Vereine aus der näheren Umgebung nahmen an dieser Feier teil. Einige Schützenbrüder erinnern sich noch heute an diese große Veranstaltung.

Im Jahre 1957 wurde dann das Vereinslokal zur Gaststätte Scholz-Hagemeier zurückverlegt.

Neben der Pflege der Geselligkeit wurde nun auch der Schießsport besonders gefördert.

Vergleichskämpfe mit Nachbarvereinen, sowie in der Schützengemeinschaft Westerkappeln und der Schießvereinigung Rote Erde brachten beachtliche Erfolge.

Im Frühjahr 1960 stand die erste eigene automatische Anzeigevorrichtung zur Verfügung. Hierdurch wurde der Schießsport noch intensiviert.

Zahlreiche Trophäen und Urkunden zeugen heute von den hervorragenden schießsportlichen Leistungen der letzten Jahre.

Im Jahre 1976 trat der Verein dem Schützenbund Tecklenburger Land bei.

Das Jahr 1977 stand ganz im Zeichen des 75-jährigen Bestehens des Vereins.

Am 19.06.1977 wurde das große Fest mit 23 Gastvereinen, erstmals im Schulzentrum Westerkappeln, verbunden mit einer Fahnenweihe begangen.

Erneut wechselte das Vereinslokal am 01.01.1981 zur Gaststätte Paradiesken.

Im Jahre 1981 mussten wir unseren König erstmals auf einem fremden Schießstand ermitteln, da wir keinen eigenen Stand mehr hatten. Wir sind auf den Schießstand Rieskamp-Göedeking ausgewichen. In den darauf folgenden Jahren hat uns der ehemalige Schützenbruder Rolf Beimdiek seine Scheune zur Verfügung gestellt wo dann mit dem Luftgewehr der König ermittelt wurde.

In der Jahreshauptversammlung am 24.02.1984 haben 33 anwesende Mitglieder einstimmig beschlossen, dass auf dem Anwesen der Familie Beimdiek ein neuer Schießstand erstellt werden soll.

Der Bürgermeister Herr Erich Schröer legte im Beisein des Gemeindedirektors Herr Horst Wermeyer, des Vorstandes und zahlreicher Schützenbrüder am 12.04.86 den Grundstein zu unserer neuen Schießsportanlage.

Der Schießstand wurde durch Mithilfe vieler Schützenbrüder in Eigenleistung errichtet.

Am 25.10.86 konnten wir unsere neue Schießsportanlage seiner Bestimmung übergeben und einweihen.


An unserer Königskette befinden sich nachfolgende Plaketten:


1925 August Helmich, W. Freye

1926 Wilhelm Spellbrink, E. Becker

1927 H. Krähmeyer, L. Westermeyer

1928 S. Hebrok, J. Tegeler

1929 Gustav Berlemann, Lina Tüpker

1930 Friedrich Brackmann, Alwine Winkeljohann

1931 Hermann Birkenkämper, Lina Thelemann

1932 Wilhelm Pabst, Anna Stockmeyer

1933 Hermann Meyer, Frieda Burbrink

1934 August Hackmann, Frieda Meyer

1935 August Meyer, und Frau

1936 Friedrich Eversmeyer, Frieda Pieper

1937

1938 Karl Tanto, Hilde Twellmeyer

1939 Gustav Pieper, Adele Möllenkamp

1949 Heinrich Windmann, Grete Bock

1950 Wilhelm Pabst jun., Ingrid Wieneke

1951 Hermann Windmann, Adele Windmann

1952 Gustav Timmermann, Wilhelmine Timmermann

1953 Walter Diekmeyer, Luise Diekmeyer

1954 Erich Schwegmann, Gerda Westermeyer

1955 Heinz Schöler, Gertrud Knoblauch

1956 Erwin Sparenberg, Monika Schneider

1957 Wilhelm Erfmann, Laura Erfmann

1958 H. Berlemann, Lina Berlemann

1959 Willi Laumeyer, Elfriede Laumeyer

1960 Werner Hoffeld, Ingrid Hoffeld

1961 Helmut Eversmeyer, Else Eversmeyer

1962 Friedrich Lüpping, Mathilde Lüpping

1963 Walter Laumeyer, Lisa Laumeyer

1964 Ewald Lüpping, Margarete Flüßmeyer

1965 Dieter Hillemeyer, Adele Hillemeyer

1966 Ewald Erfmann, Anneliese Erfmann

1967 Ewald Eversmeyer, Else Eversmeyer

1968 Hermann Wernecke, Wilma Wernecke

1969 Ingefried Heemann, Rosemarie Heemann

1970 Rolf Beimdiek, Gerda Beimdiek

1971 Karl Fischer und Frau

1972 Gerhard Peuser, Annette Hackmann

1973 Paul Laban, Betty Laban

1974 Werner Hoffeld, Ingrid Hoffeld

1975 Wilhelm Pabst, Ingrid Pabst

1976 Rolf Westermeyer, Uschi Westermeyer

1977 Günter Erfmann, Eva Erfmann

1978 Erich Schwegmann, Gerda Schwegmann

1979 Karl-Heinz Schoppmeier, Gisela Schoppmeier

1980 Günter Kellermeyer, Helga Kellermeyer

1981 Gerhard Hindersmann, Edeltraud Hindersmann

1982 Hans-Josef Denkel, Helga Denkel

1983 Otto Jandeck, Anne Jandeck

1984 Reiner Gumprich, Leni Gumprich

1985 Helmut Eversmeyer, Else Eversmeyer

1986 Friedel Hunecke, Helga Hunecke

1987 Karl-Heinz Lange, Annegret Lange

1988 Ewald Kellermeyer, Agnes Kellermeyer

1989 Erwin Finsterwalder, Andrea Finsterwalder

1990 Herbert Spellbrink, Ingrid Spellbrink

1991 Wilhelm Meyer, Alwine Meyer

1992 Ewald Eversmeyer, Else Eversmeyer

1993 Ewald Pabst, Bärbel Pabst

1994 Ingefried Heemann, Rosemarie Heemann

1995 Gustav Elstrodt, Charlotte Elstrodt

1996 Eckhard Erfmann, Gabi Erfmann

1997 Holger Amelingmeyer, Martina Amelingmeyer

1998 Willi Schulte, Ulla Schulte

1999 Erwin Sparenberg, Monika Sparenberg

2000 Helmut Markus, Gisela Markus

2001 Willi Hoppe, Inge Hoppe

2002 Jörn Peter, Tina Sünnewie

2003 Dieter Maug, Anneliese Maug

2004 Harald Sparenberg

2005 Gerhard Hindersmann, Edeltraud Hindersmann

2006 Heiko Kühne, Heike Kühne

2007 Ingo Zimmerling, Anja Zimmerling

2008 Hartmut Frehmeyer, Silvia Hehmann

2009 Vanessa Erfmann, Karsten Grafe

2010 Werner Huske, Sabine Huske

2011 Karsten Grafe, Vanessa Erfmann

2012 Ingrid Spellbrink, Ulla Schulte

2013 Andrea Reichelt, Wolfgang Reichelt

2014 Heiner Hillemeyer, Sandra Westermann

2015 Melanie Erfmann, Florian Zimmerling

2016 Stefan Hindersmann

2017 Manfred Beiderwellen, Brigitte Beiderwellen

2018 Sandra Westermann, Sven Westermann